Tango mit da Ziach

Zwirbeldirn
Ingolstadt, 6.7.2014, 20:00
Drei Frauen, drei Stimmen, drei Geigen und ein Herr am Kontrabass, das sind Zwirbeldirn, der Geigengroove mit Dreigesang. Eine Band wie Zwirbeldirn, deren Entstehung auf das gemeinsame und der Überlieferung nach auch erfolgreiche Ansingen gegen einen Wolkenbruch zurück zu führen ist, braucht kräftige Stimmen, laute Geigen und einen rhythmischen Kontrabass. Wenn dann noch ein urgewaltiger Charme, eine gute Prise brösel-trockener Humor und ein großes Quantum an Können dazu kommen kann eigentlich nix mehr schiefgehen. Denn auch wenn Maria Hafner, Evi Keglmaier, Beatrix Klöckner und Simon Ackermann sich quer durch fast alle Genres spielen und singen – sie verleihen eigenen und geliehenen Nummern immer die Schubkraft eines Wolkenbruchtages. Da werden auch die Songs der Jacob Sisters zu wirtshaus-erprobten Liedern und auf alle Fälle regenfest. Ob Balladen und Couplets, Jodler, niederbayerische Arien, Fern-, Nah-Östliches, Südamerikanisches, Zwiefache oder „wos Schnölls!“ – Zwirbeldirn können wie ein beschleunigter, morbider Niederbayernkrimi klingen, ganz einfach wie ein schöner Sommertag unter weiß-blauem Himmel, oder eben nach einem verregneten Sonntag im Bayerischen Wald. Im Jahr 2008, nur ein Jahr nach ihrer Gründung, gewann die Band den Fraunhofer Volksmusikpreis, weil sie „..am musikalisch interessantesten und charmantesten waren.“

Das Bauerngerätemuseum in Hundszell, eine Außenstelle des Stadtmuseums Ingolstadt, hat sich seit seiner Gründung 1995 zu einem Ort für besondere Veranstaltungen entwickelt. Ausgewählte Märkte, Feste und Konzerte beleben das Haus und verbinden Tradition mit Neuem. Zu einem festen Bestandteil im Veranstaltungskalender haben sich Konzerte mit „Bayerischer Weltmusik“ oder, in neudeutscher Diktion, „Bayerischer Volxmusik“ entwickelt. Im Rahmen des Musik-Festivals „LOKALKLANG“ bringt das Bauerngerätemuseum drei Gruppen nach Ingolstadt, von denen jede ihren ganz eigenen Weg bei der Neuinterpretation traditioneller Volksmusik geht. Alle drei aber stehen sie für moderne, oft freche Interpretationen altgewohnter Hörmuster auf hohem musikalischem Niveau.
Bauerngerätemuseum Hundszell
Probststraße 13, 85051 Ingolstadt
Eintritt: 15 €
Veranstalter
Probststraße 13, 85051 Ingolstadt
Ansprechpartner
Stadtmuseum Ingolstadt, Bauerngerätemuseum Hundszell
Dr. Max Böhm
Auf der Schanz 45, 85049 Ingolstadt
0841/3 05 18 85
Förderer
espresso MedienGruppe, IFG Ingolstadt GmbH
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