Mein Platz in der Welt

Nürnberg, 4.10.2016 — 2.6.2017
© Vischers Kulturladen
Veronika Conray
Die Schüler*innen entwickelten gemeinsam mit der Theaterpädagogin Veronika Conrady ein Theaterstück. Durch Bewegungs-, Konzentrations- und Kontaktspiele lernten sie sich kennen. Anschließend wurden gemeinsam kleine Szenen erarbeitet. Dabei sollte sowohl das Individuum als auch die Verbindung zur Welt und zur Gesellschaft im Mittelpunkt stehen: Wer bin ich? Wer möchte ich sein? Wo gehöre ich hin? Wovon bin ich ein Teil? Die Kinder und Jugendlichen unternahmen eine „Weltreise“, jeder brachte dabei ein, was er über sein Heimatland weiß. Es wurde über Sitten und Bräuche gesprochen sowie über typische Gegenstände und kulinarische Besonderheiten. Es wurde eine Reihenfolge der Ereignisse festgelegt, innerhalb dieser die Schüler*innen frei improvisierten. Im Rahmen der Workshops wurden Grundlagen des Theaterspielens vermittelt: Man dreht dem Publikum nicht den Rücken zu; man spricht laut und deutlich. Wie wirken erdachte Szenen und Bilder? Wie entsteht ein Stück oder eine bestimmte Rolle? Die Schüler*innen übten sich darin, konstruktiv Kritik zu üben, und lernten, was es bedeutet, in einer Gruppe zu arbeiten: Wer spielt welche Rolle? Wie kann ein Bühnenbild entstehen? Der Mensch ist ein leibliches Wesen, als solches treten wir einander gegenüber. Theaterspielen bedeutet, sich mit seinem Körper und seiner Wirkung auseinanderzusetzen. Im geschützten Raum können Handlungen ausprobiert werden. Die Schüler*innen handeln im Schutz ihrer Rolle und können mit Emotionen experimentieren und deren Wirkung reflektieren.
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