PER-FORM!ES

Ingolstadt, 11.4.2016 — 25.7.2016
© Stiftung Jugend fragt e.V.
Yahsmine Maçaira
Die Schüler*innen realisierten Tanz-Interventionen im öffentlichen Raum, in der Bücherei, im Museum. Sie erkundeten dabei ihren eigenen Körper sowie die vorgefundene Raumsituation. Sie begriffen ihre Anatomie, ihre Bewegungsabläufe und erforschten ihre Sinneswahrnehmungen. Bei den Exkursionen entdeckten sie die Welt von Kunst und Kultur und wurden aktiv beteiligt. Die Jugendlichen entwickelten mit Unterstützung der Tänzerin und Bewegungspädagogin Yahsmine Maçaira eigene Ideen bis hin zu einer ausgearbeiteten PerformanceAktion. Kreative und soziale Kompetenzen wurden gefördert, Jugendliche unterschiedlicher Kulturen, Religionen und Schularten integriert und in ihrer Persönlichkeit und ihrem Selbstbewusstsein gestärkt. „Hirnforscher bestätigen schon lange, dass auf spielerischem Wege am schnellsten und besten gelernt wird. Doch weil Kinder und Jugendliche oft in unserer Zeit nichts Konstruktives mit ihrer Freizeit anzufangen wissen, sollten sie animiert beziehungsweise aktiviert werden. Dies gilt speziell im Bereich der bewussten Beschäftigung mit Körper und Geist. Körperliche Bewegung ist der Schlüssel zur Öffnung aller Sinne – allerdings kommt es immer auch auf Art und Qualität der Bewegung an: Es ist die Bewegungs-Qualität, welche über die Wirksamkeit entscheidet.“ Lauper, Renate (2002). Von Kopf bis Fuß in Bewegung: spielerische Körperarbeit mit Schulkindern. Zürich: Orell Füssli. 2002.
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