Wettbewerb „Den Tod schreiben“ im Rahmen des Festivals "Der Tod ist groß" (16.03. - 05.04.2020) 

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DEN TOD SCHREIBEN

Die Beschreibung des Tods findet in der gesamten Literaturgeschichte immer wieder einen jeweils unterschiedlichen und eigenen Ausdruck. Der Tod ist nicht nur für alle untrennbar mit dem Leben verknüpft, gleichzeitig wissen wir wenig über ihn, was viel Platz für Imagination lässt. Das sind nur zwei Gründe, weshalb der Tod – neben der Liebe – eines der wichtigsten Themen der Literatur ist: Angefangen bei den „Metamorphosen“ von Ovid über Goethes „Erlkönig“ und Paul Celans „Todesfuge“ bis hin zu Astrid Lindgrens „Die Brüder Löwenherz“ und jüngsten Veröffentlichungen wie Joan Didions „Das Jahr magischen Denkens“ und „Blaue Stunden“.

Den Tod schreiben – so lautet das Motto des diesjährigen LITERATUR UPDATE-Wettbewerbs, der bereits zum fünften Mal stattfindet. Wir suchen Texte, die sich u.a. mit folgenden Fragen beschäftigen: Was ist der Tod? Wie stirbt man? Was passiert danach? Was macht der Tod von nahen Menschen mit uns? Welche Rolle spielt der Tod in Zusammenhang mit Mord oder Selbstmord? Und können wir schreiben wider der Vergänglichkeit?

Das landesweite Netzwerk STADTKULTUR veranstaltet vom 16.03. bis 05.04.2020 in Zusammenarbeit mit fünf bis acht Mitgliedsstädten ein Literaturfestival mit dem Titel „Der Tod ist groß“ (Rilke). Neben Lesungen und Diskussionen mit geladenen Autor*innen wird ein Literatur-Wettbewerb ausgeschrieben. Eine Lesereise der LITERATUR UPDATE-Gewinner*innen soll während des Festivals in ca. drei der teilnehmenden Städte stattfinden. Die Wettbewerbsteilnehmer*innen werden im Herbst über die Daten der Lesungen informiert.

 

Teilnahmevoraussetzung ist ein biographischer oder Werksbezug zu Bayern. Bewerben können sich alle Schriftstellerinnen und Schriftsteller bis 35 Jahre mit einem genreungebunden literarischen Beitrag (Romanauszug, Kurzgeschichte, Lyrik, Theatertext …) mit einer gesamten Lesedauer von 15 Minuten.

Einsendeschluss ist der 15. Oktober 2019 (Datum des Poststempels)

Bitte reichen Sie folgende Unterlagen ein:

  • Textbeitrag (noch unveröffentlicht) von 15 Minuten Lesedauer
  • Vita und gegebenenfalls eine Publikationsliste

Auszeichnung: Preisgelder in einer Gesamthöhe von 2.000 Euro und Teilnahme an Lesereise (Zeitraum: 16.03-05.04.2020) in Mitgliedsstädte von STADTKULTUR

Jury: Juryvorsitzende: Kenah Cusanit (Autorin, LITERATUR UPDATE-Preisträgerin 2012); Gabriel Engert (Vorsitzender der Literaturstiftung Bayern und Kulturreferent der Stadt Ingolstadt); Maja Engelhardt (Redakteurin Feuilleton Neue Presse Coburg); Dr. Christine Fuchs (Leitung STADTKULTUR); Renate Grabmeier und Dr. Ina Gombert (Stadtbücherei Lauf)

Förderer: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (Kulturfonds Bayern), Stadt Ingolstadt

Kontakt: STADTKULTUR Netzwerk Bayerischer Städte e.V., Christina Madenach, Hohe-Schul-Straße 4, 85049 Ingolstadt, Tel: 0841 – 305 1868, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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